Madagaskar Aktuelles
Nationales Tourismusbüro mit Kiosk im Bahnhof Ab dem 01. Februar 2010 gibt es ein Kiosk für Nationales Tourismusbüro im Hauptbahnhof Mitteilung : A l'attention de Mesdames et Messieurs les Membres de lONTM Madame, Monsieur, Saisissant lopportunité de louverture du kiosque dinformation de lONTM dans lenceinte de la Gare Soarano à partir du 01 er février 2010, Et dans un souci de réduire les charges locatives pour les bureaux administratifs de lONTM, Jai lhonneur de porter à votre connaissance que les bureaux de lONTM seront transférés au lot IBG 29C Antsahavola la première semaine de février. Meilleures salutations
Spanier direkt nach der Ankunft in Madagaskar ermordet Von Klaus Heimer Antananarivo – Ein 43-jähriger spanischer Staatsbürger, der in der Nacht zum Mittwoch von Bangkok kommend in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo gelandet war, wurde von Passanten am nächsten Morgen gegen 7.30 Uhr Ortszeit erschossen nahe der Landebahn des internationalen Flughafens Ivato aufgefunden. Laut der Tageszeitungen “L’Express” und „Les Nouvelles“ vom Donnerstag wurden in dem blutüberströmten Leichnam des Südeuropäers, dessen Beruf mit “Künstler” angegeben wird, zwei Kugeln sichergestellt. Letztmals gesehen wurde der Ermordete, als er versuchte, ein Fahrzeug für den Transfer zu einem vorgebuchten Hotel im Zentrum der 15 Kilometer entfernten Innenstadt anzuheuern. Nicht ausgeschlossen wird, so ein Vertreter der Ordnungskräfte gegenüber “L’Express”, dass der im spanischen Logroao geborene Mann mit dem Namen Arratia German in das Fahrzeug seiner Mörder eingestiegen ist, die ihn dann nur wenige Kilometer entfernt erschossen und ausraubten. Lediglich sein Ausweis mit Visum, sieben Ein-Dollar-Banknoten, Schuhe, Hose und T-Shirt des Opfers seien zurückgelassen worden. Im Bereich des Flughafens und damit im Blickfeld der dort tätigen Polizei und Militärkräfte gibt es insbesondere seit dem Politchaos nach einem Putsch im März 2009 vermehrt “Schlepper” ohne Taxi-Lizenz, die versuchen, Kundschaft gegen Dumpingpreise zu einer Fahrt in die Stadt zu überreden oder „schwarz“ Geld zu tauchen. Es ist nicht das erste Mal, dass solch eine Tour dann ins Auge ging und teuer für den Fahrgast wurde. Das Auswärtige Amt hat gerade in dieser Woche mit Blick auf die vermehrten Übergriffe auf Ausländer seine Reisewarnungen zu Madagaskar aktualisiert und verschärft. http://www.lexpressmada.com/display.php?p=display&id=32860
Eine Leiche von einem Spanier (Tourist) in der Nähe vom Flughafen gefunden Meurtre : Un avocat français à Antananarivo L'enquête sur le décès suspect d'un véterinaire français, Jean-François Dayon retrouvé mort à Imerintsiatosika, le 1er janvier, suit son cours. Le corps gisait près d'un bâtiment dans l'enceinte des fermes avicoles tenues par le défunt. Une deuxième autopsie demandée par l'Ambassade de France et effectuée en France, a rejeté la thèse du suicide, avancés par les autorités locales.
http://www.lexpressmada.com/index.php?p=display&id=32861 Anjanahary II O : Un gang armé attaque deux foyers Six hommes lourdement armés ont perpétré un double cambriolage en une seule nuit. Le préjudice s'évalue à quatre millions d'ariary. Pistolets et kalachnikov au poing, six bandits encagoulés ont frappé à Anjanahary II O hier aux alentours de 2h30 du matin. Ils se sont divisés en deux groupes pour prendre d'assaut deux foyers, au même moment.
http://www.lexpressmada.com/display.php?p=display&id=32880 Toliara : Décès du délégué régional d’une société pétrolière Une personnalité bien connue de la Cité du Soleil a trouvé la mort chez elle. La cause reste obscure, car le décès n’a pas d’explication logique, une enquête étant alors ouverte. Stupeur et consternation. C’est ce que ressentent en quelque sorte les Tuléarois, mardi en fin de matinée, en apprenant la disparition tragique du délégué régional d’une société de distribution pétrolière de la Cité du Soleil.
Bewaffnete Überfälle haben deutlich zugenommen ........... Umwelt und Natur World Bank, European governments finance illegal timber exports from Madagascar Rowan Moore Gerety,
U.S. Seizes Wood Under New Law to Fight Illegal Logging WASHINGTON, Nov. 19 /PRNewswire-USNewswire/ -- Local news sources reported Tuesday that agents of the U.S. Fish and Wildlife Service searched the Tennessee manufacturing facility of Gibson Guitars as part of an investigation under the Lacey Act into harvested wood from Madagascar. This search represents the first use of a landmark 2008 amendment to the Lacey Act prohibiting trade in illegally sourced wood products. The Lacey Act is a 100-year-old statute that restricts traffic in illegally harvested species. "This action is an important signal that U.S. law enforcement is taking the amended Lacey Act seriously," said Alexander von Bismarck, Executive Director of the non-profit Environmental Investigation Agency (EIA). Last year, EIA led an unprecedented coalition of industry, environmental, and labor groups in support of the new amendment to address the U.S.'s role in illegal logging worldwide. "Illegal logging around the world destroys lives, jobs, forests, our climate, and biodiversity," added von Bismarck. "And unfortunately the American consumer has so far been an unwitting accomplice in this destruction -- but this can change. Implementing and enforcing this law is critical to the U.S. government's efforts to reduce our role in deforestation worldwide." Following political turmoil in Madagascar earlier this year, loggers invaded Madagascar's national parks and plundered valuable hardwoods, such as rosewood and ebony, for export to international markets. EIA recently completed a joint report on the logging crisis for Madagascar National Parks with the UK-based watchdog organization Global Witness. The report will be made public next week. The Environmental Investigation Agency investigates and exposes environmental crime around the world. Intelligence reports, documentary evidence, campaigning expertise and an international advocacy network enable EIA to achieve far-reaching environmental protection by spurring changes in market demand, government policy, and enforcement related to global trade in wildlife and environmental products. CONTACT: Alexander (Sascha) von Bismarck 202-483-6621 saschavonbismarck@eia-international.org SOURCE Environmental Investigation Agency
http://www.lexpressmada.com/display.php?p=display&id=31302 Infrastructures : Le port de Vohémar fermé à l'import-export
Trafic de bois de rose : Des grands commis sur la sellette Source- Quelle : L'express de Madagascar
Les responsables de l'exportation illicite de bois précieux à Vohémar commencent à être identifiés. Un directeur vient déjà d'être limogé. Plusieurs têtes risquent de tomber après l'affaire d'exportation illicite de bois précieux à Vohémar. Moins de 24 heures après l'arraisonnement du bateau « Lea » qui transportait 91 conteneurs et arraisonné au port de Toamasina, les premières sanctions commencent à tomber sur les responsables locaux touchés par ce scandale. Biodiversité : Un secours aux lémuriens « Bambou » Source: http://www.lexpressmada.com/display.php?p=display&id=30023
Ny Hary „NY HARY Deutschland e.V. wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die Bildungschancen madagassischer Schüler aus ländlichen Gegenden zu fördern Unfall auf die RN4 Für die 9 Insassen derTaxi-Brousse kam jede Hilfe zu spät, 7 verstarben noch am Unfallor..........mehr. Hebammen-Mobil Im Hebammen-Mobil wurden einst Geldgeschäfte abgewickelt ......Mehr dazu Tanja und Gerd Hock, die seit Januar 2006 im Auftrag der schweizerischen Helimission in Antananarivo leben und arbeiten, kümmern sich seit 2008 auch noch um obdachlose Frauen und deren Kinder, die auf der Strasse leben. Geboren wurde die Idee im Zuge der Adoption des Kindes Fanilo Hock. Tanja Hock: „Wir merkten damals, dass viele Neugeborene von ihren Müttern verlassen und teilweise auf Müllhalden ausgesetzt werden. Daher arbeiten wir mit obdachlosen schwangeren Frauen.“ Ende August traf eine mobile Bankgeschäftsstelle aus Deutschland in Madagaskar ein, die nun zur Geburtenstation umgebaut wird. Mit dem Wagen werden jene Bezirke aufgesucht, in denen die Ärmsten der Armen Unterschlupf suchen. Mit der Berliner Noah-Stiftung und dem Verein „Trotroina“ wurden bereits erste Förderer gefunden. Die Mitarbeiter des Hebammen-Mobils sind darüber hinaus aber für jede Zuwendung dankbar: tanja@heli-news.com oder Telefon 032 41 94100.
Havarie am Faux Cap Toter Wal vor Touristenbungalow in Madagaskar angespült Von Klaus Heimer, Antananarivo Ein weiterer toter Buckelwal wurde laut Mitteilung der Tageszeitung « Les Nouvelles » vom Montag vor einem Touristenbungalow im beschaulichen Urlaubs-Ort Belo sur Mer an der Südwestküste der Tropeninsel Madagaskar angespült.. Damit erhöht sich die Zahl der nach der Havarie des unter türkischer Flagge fahrenden und mit Phosphat, Öl und Diesel beladenen Chemiefrachters “Gulser Ana” vor knapp vier Wochen verendeten Meeresriesen auf mindestens vier. Einige Medien sprechen sogar von acht Kadavern, die an die Küsten angespült wurden. Der jüngste rund 16 Meter lange Buckelwal sei offenbar seit einigen Tagen tot und bereits im Verwesungszustand. Von der Fundstelle bis zum Unglücksort des 189 Meter langen Frachters sind es weit über 100 Kilometer, doch eine der Wanderrouten der tonnenschweren Buckelwale führt von dort an der Westküste entlang.
Die “Gulser Ana” war im Bereich des Faux Cap aus bisher noch nicht bekannten Gründen auf ein Riff aufgelaufen und dabei auseinandergebrochen. Enorme Mengen Kraftstoff und Phosphat sollen ausgelaufen sein und haben einen mehrere Kilometer langen Küstenstreifen verseucht. Der Reeder hat die Regierung Madagaskars mit 100.000 US-Dollar für die entstandenen Schäden und deren Beseitigung entschädigt, wurde am Wochenende berichtet. Fischfang und –verzehr seien weiter verboten.
Weitere zwölf Mitglieder der 23-köpfigen Besatzung konnten am Sonntag von Antananarivo Richtung Türkei ausfliegen, die restlichen fünf Personen sollen laut “Les Nouvelles” bis zum Abschluss der Untersuchungen der Havarie noch in Madagaskar bleiben.
Die “Gulser Ana” gehöre, so “Les Nouvelles” weiter, zu den 66 als gefährlich deklarierten Schiffen auf einer internationalen “schwarzen Liste”, die wegen ihres schlechten Zustandes seit 2002 keine europäischen Häfen mehr anlaufen dürfen. 100.000 Dollar Entschädigung für die Regierung Madagaskars Von Klaus Heimer, Antananarivo Eine Entschädigung von 100.000 US-Dollar hat der Reeder des vor gut drei Wochen an der Südspitze Madagaskars havarierten türkischen Chemiefrachters „Gulser Ana“ laut Bericht der Tageszeitung „Les Nouvelles“ der madagassischen Regierung als Schadensersatz für die gravierenden Umweltschäden durch ausgelaufenes Phosphat, Öl und Diesel in dieser abgeschiedenen Gegend gezahlt. Auf diese Summe hätten sich Vertreter des Transportministers der Übergangs-Regierung, Schiffseigentümer und Versicherung geeinigt. Im Gegenzug dürfen sieben weitere Besatzungsmitglieder des auf ein Riff aufgelaufenen, dabei in zwei Teile zerbrochenen und zum Grossteil gesunkenen 189 Meter langen Frachters in ihre Heimat zurückkehren. Die Tageszeitung „Matin“ berichtete darüber hinaus, dass inzwischen sieben Buckelwale auf ihrer Wanderung Richtung Reunion, wo sie ihre Jungen gebären, Opfer des durch Phosphat, Diesel und Öl verseuchten Gewässers wurden und tot an die Küste angespült worden seien. Die lokale Bevölkerung, die mit einfachsten Hilfsmitteln das Ufer von ölverkleisterten Algen und Sand befreit, beklagt fehlende Einnahmen beziehungsweise Nahrung, da der Fischfang verboten sei, zudem Hautausschläge durch das verseuchte Meerwasser und mangelnde medizinische Versorgung durch die durch ein Politchaos gelähmte Regierung in der fernen Hauptstadt. Beloha sur mer : Une baleine échouée sur la plage
La population d’un village reculé de Beloha sur mer est en effervescence. Une baleine de 14 mètres s’est échouée sur la plage, vendredi. Elle a été retrouvée sans vie. Jusqu’ici, les responsables au sein de la région Sofia ignorent la raison de cette mort. Ils comptent dépêcher sur place des vétérinaires.
Jagd auf Lemuren: Roter Vari und Weisskopfmaki vom Aussterben bedroht Von Klaus Heimer, Antananarivo Der Rote Vari und der Weisskopfmaki, zwei überaus seltene Halbaffenarten im vom Zoo Zürich unterstützten Masoala-Nationalpark im Osten der Tropeninsel Madagaskar, sind laut Medienberichten vom Wochenende direkt vom Aussterben bedroht.
Der seit dem Militärputsch Mitte März anhaltende Raubbau an der Natur fordert seinen Tribut in einer Region, die wegen der Artenvielfalt ihresgleichen auf der Welt sucht. Ungehemmt plündern Tausende Holzfäller die letzten Bestände an Rosen- und Ebenholz und machen vor allem mit Drahtschlingen Jagd auf die possierlichen Primaten, die dann geräuchert und auf Märkten zum Kauf angeboten werden.. Verhaftungen: bisher Fehlanzeige! Lediglich zahlreiche Schlingen wurden entdeckt und eingesammelt.
Laut dem Regionschef Michel Saina sei ein Militärvertreter, der im August mit der Bekämpfung der Täter betraut worden sei, direkt in den illegalen Handel mit Holz verwickelt. 60000 Stämme Edelholz seien nach wie vor wie vom Erdboden verschluckt. An der gesamten Ostküste wurde inzwischen laut der Tageszeitung „Les Nouvelles“ das Holzfällen verboten. Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler hatte im April 2006 bei seinem Besuch auf der Tropeninsel einen in Deutschland geborenen Roten Vari als Gastgeschenk und zur Genauffrischung für den Zoo in der Hauptstadt Antananarivo mitgebracht und damals gesagt: „Naturschutz geht uns alle an. Was in Madagaskar verloren geht, geht für die gesamte Menschheit verloren.“ Tankerunglück bedroht BuckelwaleFleisch der toten Wale auf lokalem Markt entdecktVon Klaus Heimer Antananarivo – Trotz des Verbotes im nach der Havarie des türkischen Chemiefrachters «Gulser Ana» verseuchten Küstenbereiches an der Südspitze der Tropeninsel Madagaskar Fische zu fangen oder angespülte tote Meeresbewohner zu verzehren, bleibt der bitterarmen Bevölkerung in dieser abgeschiedenen Region offenbar keine Wahl.
Laut Berichten der Tageszeitung « Matin » vom Donnerstag und des nationalen Fernsehsenders TVM wurde das Fleisch eines am Montag nahe dem Faux Cap angeschwemmten verendeten Buckelwals, der zum Teil schon in Verwesung übergegangen war, inzwischen bis zum Markt der nächst grösseren Stadt Ambovombe transportiert und dort zum Kauf angeboten. Die lokale Bevölkerung klagt darüber, dass sie von der Regierung im Stich gelassen werde und keine alternative Erwerbsquelle zum Fischfang habe. Bei den bisher angespülten und offenbar qualvoll erstickten Buckelwalen, deren Atemwege durch das aus dem Frachter ausgelaufene Öl verstopft waren, soll es sich um ausgewachsene Tiere gehandelt haben, die auf ihrer jährlichen Wanderung Richtung La Reunion unterwegs waren und in das verseuchte Gewässer geraten waren. Warum die “Gulser Ana” vor drei Wochen am Faux Cap auf das Riff aufgelaufen und auseinander gebrochen war, gibt nach wie Rätsel auf.
Die Region Androy am Südzipfel gilt als das Armenhaus der durch ein Politchaos gelähmten Insel mit hoher Kindersterblichkeit, Unterernährung, unzureichender medizinischer Versorgung, Mangel an sauberem Trinkwasser und hohem Analphabetentum. Walsterben am Faux CapMadagaskarSchiffshavarie löst Walsterben aus 16. September 2009Nach dem Sinken eines Chemie-Frachters wurden bereits drei tote Buckelwale entdeckt - Öl verstopft die Atemlöcher der Tiere Antananarivo - Nach der Havarie eines türkischen Chemie-Frachters vor der Tropeninsel Madagaskar sind an der Küste drei tote Buckelwale entdeckt worden. Die Tiere seien an der Südspitze der Insel verendet, berichtete die Zeitung "Les Nouvelles" am Mittwoch. Der Frachter war aus noch ungeklärten Gründen vor der afrikanischen Insel zerbrochen und gesunken. Die Buckelwale haben in der Region eine wichtige Zugroute zur Insel Réunion, bei der sie ihren Nachwuchs gebären. Umweltschützer hatten deshalb direkt nach dem Unfall vor drei Wochen eine Tragödie befürchtet. Die Atemwege der Meeressäuger können durch Öl und Diesel verstopft werden - nach dem Unglück waren mehrmals entkräftete Buckelwale beobachtet worden, die verzweifelt versuchten, ihre Atemlöcher vom öligen Wasser freizublasen. Im unwegsamen Süden der Insel sind die Strände kilometerlang mit Öl verkleistert. Das Schiff "Gulser Ana" hatte nach Regierungsangaben knapp 40.000 Tonnen Phosphat und rund 600 Tonnen Öl geladen, ein Großteil sei ins Meer geflossen. Der Frachter soll auf einer Schwarzen Liste von Schiffen gestanden sein, die aus Sicherheitsgründen keine Häfen der Europäischen Union anlaufen dürfen. Die 23-köpfige Besatzung war am 26. August nach Notrufen gerettet worden. Die Ursache der Havarie ist nach wie vor unklar. (APA/red)
Panorama , Mittwoch, 16. September 2009 Schiffshavarie vor MadagaskarBuckelwale verenden Die Tiere seien an der Südspitze der Insel verendet, berichtete die Zeitung "Les Nouvelles". Der Frachter war aus noch ungeklärten Gründen vor der afrikanischen Insel zerbrochen und gesunken. Die Buckelwale haben in der Region eine wichtige Zugroute zur Insel Réunion, bei der sie ihren Nachwuchs gebären. Umweltschützer hatten deshalb direkt nach dem Unfall vor drei Wochen eine Tragödie befürchtet. Die Atemwege der Meeressäuger können durch Öl und Diesel verstopft werden. Im unwegsamen Süden des vor Afrika gelegenen Eilands sind die Strände kilometerlang mit Öl verkleistert. Das Schiff "Gulser Ana" hatte nach Regierungsangaben knapp 40.000 Tonnen Phosphat und rund 600 Tonnen Öl geladen. Ein Großteil sei ins Meer geflossen. Der Frachter soll auf einer Schwarzen Liste von Schiffen gestanden haben, die aus Sicherheitsgründen keine Häfen der Europäischen Union anlaufen dürfen. Die 23-köpfige Besatzung war am 26. August nach Notrufen gerettet worden. Die Ursache der Havarie ist nach wie vor unklar. Nach dem Unglück waren mehrmals entkräftete Buckelwale beobachtet worden, die verzweifelt versuchten, ihre Atemlöcher vom öligen Wasser freizublasen. Source : The monsters and critics.com
Report: Three humpback whales dead after Madagascar fuel spill Africa News, Sep 16, 2009, 9:37 GMTDpa Antananarivo - Three humpback whales have been found dead in southern Madagascar three weeks after a wrecked Turkish freighter began tipping fuel into the sea, contaminating the coastline, a newspaper on the Indian Ocean island reported Wednesday. Les Nouvelles daily reported that two migrating humpback whales were found dead on a beach 45 kilometres east of the southern tip of Faux Cap. The paper said the two mammals brought the number of dead humpback whales to three, without giving details on the first dead whale. It was near Faux Cap that a fire broke out on August 26 on the MS Gulser Ana, which was en route to India with a cargo of 39,000 tonnes of phosphates. The 23-strong crew of the 189-metre long, 30-metre- wide ship, which was also carrying tons of diesel and oil, were rescued unharmed. The fuel spill polluted several kilometres of coastline in an area renowned for its biodiversity and rich coral reefs. Two ships are trying to pump the diesel out of the ship, which has nearly completely sunk. An operation to clean up the blackened beaches is also underway. Humpback whales pass by southern Madagascar at this time of year on their way to their breeding grounds in Reunion island. Shortly after the accident, several distressed whales had been seen trying to expel blackened water through their blowholes. Les Nouvelles said traces of oil were found on the bodies of the dead whales found 45 kilometres east of Faux Cap. Blood and tissue samples were being flown to a laboratory in the capital Antananarivo for tests. The government has renewed its appeal to people living in the Faux Cap area, where most rely on fish for an income and food, not to eat any dead fish or seafood. The government has also temporarily suspended all fishing in the area. Quelle : stern.deBuchprojekt - Klaus HeimerLiebe Landsleute und/oder mit Madagaskar besonders verbundene Menschen, seit rund 9 Jahren arbeite ich als freier Fotograf, Journalist, Autor und Reiseleiter in Madagaskar, beliefere deutsche Zeitungen, dpa und KNA und habe gerade den Madagaskar-Reiseführer von „Reise Know How“ komplett überarbeitet, der momentan auf Eis liegt, jedoch hoffentlich bald erscheinen wird. Eine solche Bearbeitung ist jedoch in vielen Bereichen durch vorgegebene Sachzwänge journalistisch unbefriedigend, so dass die alte Idee, einmal ein eigenes Madagaskarbuch herauszubringen, immer mehr reift. Das Reisebuch soll viele amüsante Texte über eigene Erlebnisse, ferner Reportagen, Kulinarisches, Erzählungen, Märchen, nette Geschichten, Begegnungen und natürlich viele Fotos aus meiner Heimat enthalten. Es richtet sich an Leute, die im Flieger, auf de Flussfahrt auf dem Tsiribihina, während langer Autofahrten bzw. Wartezeiten am Flughafen oder am Strand Zeit und Musse zum Lesen haben. Die Verhandlungen mit einem Verlag wurden gerade positiv abgeschlossen. Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir in den nächsten Monaten Tipps über sinnvolle deutsch-madagassische Projekte, deutsche Praktikanten, die sich hier engagieren, Deutsche, die hier leben und Gutes tun, Besonderheiten, Kurioses etc. geben könntet. Ich schreibe und sammle die Artikel in diesem Jahr, Anfang 2010 soll dann alles in Druck gehen. Gerne nehme ich auch Artikel von Euch in die Sammlung auf. Herzlichen Dank und beste Grüsse aus Antananarivo Klaus Heimer Fotograf, Journalist, Autor, Reiseleiter „Pro Madagascar“ Sarl 00261 33 11 64408, www.klausheimer.de, Gesellschaft Siamesische Zwillinge Erneut siamesische Zwillinge in Madagaskar Von Klaus Heimer Antananarivo– Zum dritten Male innerhalb von nur eineinhalb Jahren kamen laut der Tageszeitung L’Express vom Wochenende auf der Afrika vorgelagerten Tropeninsel Madagaskar siamesische Zwillinge zur Welt.
Die beiden Mädchen, deren Mutter in einem einfachen Gesundheitszentrum in Mahasoa im südlichen Hochland, 25 Kilometer von der Stadt Ihosy entfernt, eine Frühgeburt im siebten Monat erlitt, hatten ein gemeinsames Bein und waren im Brust und Bauchbereich zusammengewachsen. Sie wogen zusammen drei Kilogramm. Bereits eine halbe Stunde nach der Geburt starben die siamesischen Zwillinge.
Die 28-jährige Mutter hat bereits zwei Kinder und hatte 2006 eine Fehlgeburt. In der einfachen, schlecht ausgestatteten Krankenstation gibt es weder Wasser noch Strom. Nachts muss bei Kerzenlicht gearbeitet werden. Die Reparaturarbeiten in dem Gebäude, in dem im November 2005 ein Brand ausgebrochen war, lassen weiter auf sich warten, heißt es in dem Artikel. „Angesichts der hiesigen Verhältnisse, gibt das Personal aber sein Bestes“, betont Dr. Hery Razafimaharavo, der die Entbindung durchgeführt und erstmals in seiner Laufbahn siamesische Zwillinge gesehen hat.
Im Februar 2009 waren in Paris zwei am Brustkorb und Unterleib zusammengewachsene Brüder namens Imahagaga und Imahalatsa aus dem Süden Madagaskars erfolgreich getrennt worden. Die damals acht Monate alten Jungen haben sich gut erholt und sind wieder in ihrer Heimat.
Die beiden Zwillingsmädchen Kambana und Sova von der Ostküste, die im Mai 2009 das Licht der Welt erblickten und laut Aussagen von Fachleuten wegen des hohen Risikos nicht getrennt werden konnten, starben nach nur drei Monaten. Umweltkatastrophe Madagaskar im Pressespiegel Politchaos behindert Säuberung vor Madagaskar : Quelle Antananarivo (dpa) - Ein handfestes politisches Chaos behindert die Beseitigung der Ölkatastrophe vor Madagaskar. Da bis Montagabend eine neue Koalitionsregierung gebildet werden soll, sind viele Zuständigkeiten innerhalb der Regierung nach Medienberichten vom Samstag ungeklärt. Umweltschützer befürchten, dass das die Säuberung der ölverklebten Strände in Frage stellen könnte. Die Havarie des Tankers «Gulser Ana» hatte sich vor einer Woche vor dem nur schwer zugänglichen Südzipfel der Insel ereignet. Das Umweltdrama in einer der ökologisch wertvollsten Regionen der Welt bedroht vor allem die Buckelwale, die gerade dort zum Kalben in ihre Winterquartierte vorbeiziehen. Das nationale Fernsehen hatte am Vorabend erneut Aufnahmen der pechschwarzen Strände gezeigt, auf denen auch zahlreiche tote Meerestiere zu sehen waren. Nach Medienberichten waren auch Buckelwale mit durch Öl und Diesel verklebten Atmungsorganen darunter. Meeresbiologen befürchten durch auslaufendes Öl zudem eine Blockierung der wichtigen Passage auf der Zugroute der Meeressäuger. Die 189 Meter lange und 30 Meter breite «Gulser Ana» hatte nach Regierungsangaben knapp 40 000 Tonnen Phosphat und rund 700 000 Liter Öl geladen. Ein Großteil sei ins Meer geflossen. Der türkische Frachter stand nach offiziell unbestätigten Berichten auf einer Schwarzen Liste von Schiffen, die aus Sicherheitsgründen keine Häfen der Europäischen Union anlaufen dürfen. Die 23-köpfige Besatzung war nach Notrufen gerettet worden. Die Ursache der Havarie ist noch unklar. In ersten Berichten war von einem Brand an Bord die Rede
Natur „Im Masoala-Park kämpft jeder gegen jeden“ Von Klaus Heimer, Antananarivo
Antananarivo – „Im 1997 gegründeten Masoala-Nationalpark im Nordosten Madagaskars kämpft jeder gegen jeden – die totale Anarchie. Wir versuchen, unsere Ranger zu unterstützen. Diese haben jedoch große Angst vor den illegalen Holzfällern, da diese jetzt auch bewaffnet sind.“ Dr. Alex Rübel, Direktor des Züricher Zoos, der sich seit Jahren für die Erhaltung des Regenwaldes auf der Halbinsel Masoala (bedeutet „das Auge des Waldes“) einsetzt, befürchtet Schlimmes für diese Region, die zu den drei artenreichsten Flecken der Erde gehört.
Seit dem Putsch Mitte März, der vielerorts Gesetz und Ordnung außer Kraft setzte, sei dieser Hotspot der Biodiversität zum Eldorado für Banden geworden, die die Natur plündern. „Edelhölzer werden in rauen Mengen gefällt, die seltenen Lemuren sowie Vögel gejagt, gegessen und an Restaurants oder auch lebend vor allem in den asiatischen Raum verkauft. Die Lage ist außer Kontrolle, sie wird immer schlimmer. Gerade wurde von der Holzmafia ein Mitarbeiter von „Madagaskar Nationalparks Parks“ schwer verletzt, ihm beide Füße gebrochen“, berichtet ein Mitarbeiter einer Naturschutzorganisation, der namentlich nicht genannt werden möchte. Neue Ortschaften seien entstanden mit Holzfällern, Aufkäufern, Prostituierten, Bars und Restaurants. „Viele Menschen sterben bei Unfällen durch umstürzende Bäume, Raub, lokalen hochprozentigen Alkohol und bei Auseinandersetzungen. Polizei ist nicht zu sehen.“ Fördergelder aus dem Ausland, das die neue illegale Putschistenregierung um Ex-Disc Jockey Andry Rajoelina nicht anerkennt, wurden eingefroren – auch jene für den Schutz der Natur.
Der Handel im Vanillezentrum Sambava nördlich der besonders gefährdeten Parks hat Probleme, da fast alle Boote der Region für den lukrativen Holztransport eingesetzt werden und die Waren des täglichen Bedarfs nicht mehr von der Hafenstadt Tamatave Richtung Norden gebracht werden. „Die Holzstämme, die zum Teil aus Sicherheitsgründen im Wasser des Indischen Ozeans versenkt werden, kommen per Schiff von Maroantsetra nach Antalaha, wo sie im Dunkeln entladen werden und in noch dunkleren Kanälen verschwinden.“
„Wir können das nicht länger hinnehmen, müssen jetzt handeln und noch mehr als bisher zu Anwälten der Natur werden, die Lemuren und ihren Lebensraum schützen“, schreibt Jonah Ratsimbazafy vom Durrell Wildlife Conservation Trust in einem Aufruf. „Wenn wir bis morgen warten, kann es bereits zu spät sein für diese einzigartige Natur.“ Als Vertreter der madagassischen Primatenforscher verdammt Ratsimbazafy das Massaker an den Lemuren, das sich derzeit in Madagaskar abspielt.
„Ohne eine regierende Macht – welche auch immer – bleibt dieser Zustand katastrophal“, ist Zoodirektor Dr. Rübel überzeugt. „Masoala war in den vergangenen Jahren einer der beliebtesten Besuchspunkte in Madagaskar. Nur an wenigen Orten auf der Welt ist die Artenvielfalt so hoch, können winzige Erdchamäleons und mächtige Buckelwale, putzige Rote Varis und herrliche Helmvangas beobachtet werden.“ Der Masoala Nationalpark ist mit 2300 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet Madagaskars und seit 2007 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Als Botschafter für die Schönheit des Regenwaldes fördere der Züricher Zoo seit 2003 mit seiner Masoala-Halle die Wertschätzung des Regenwaldes sowohl in der Schweiz als auch in Madagaskar. „Jährlich werden mindestens 100000 Schweizer Franken für die Betriebskosten des Parks bereitgestellt, um die Ranger zu bezahlen, Informationsveranstaltungen für die örtliche Bevölkerung zu veranstalten und Lehrmittel für Schulen zu finanzieren.“ Dank zahlreicher Spenden und der Unterstützung durch den Verein „Freunde Masoalas“ konnten zusätzlich 900.000 Schweizer Franken für Kleinprojekte bereitgestellt werde, die direkt der lokalen Bevölkerung zugute kommen, betont Dr. Rübel.
Die Besucherzahlen des Zoos Zürich sind auch dank der in dieser Form einzigartigen Regenwaldhalle „Klein-Masoala“ seit 2003 von 1.642.802 auf jetzt über 1,8 Millionen pro Jahr angestiegen. Exemplare von mini bis XXLAusstellung: Das Institut für Zoologie zeigte seine einzigartige Sammlung von EiernVON SILVIA ZÖLLER, 05.04.09, 18:15h, aktualisiert 05.04.09, 19:53h, www.mz-web.de HALLE/MZ. Da staunte der siebenjährige Emilio nicht schlecht: Soooooooo groß kann ein Ei sein! Das dreißig Zentimeter hohe Ei des ausgestorbenen Madagaskar-Straußes hatte es dem jungen Hallenser beim Auftakt der Sommerakademie des Uni-Instituts für Zoologie unter dem Motto "Rund ums Ei" angetan. "Aber auch die ausgestopften Vögel sind klasse", begeisterte sich der Nachwuchszoologe für Präparate von Meisen, Kuckucken, Sturmmöwen und Co.
Zahlreiche Besucher kamen gestern in das Institut am Domplatz, das nur einmal im Jahr - meist in der Osterzeit - Teile der riesigen Eiersammlung mit rund 21 000 Exemplaren zeigt, denn viele Schalen würden bei der kleinsten Bewegung zerstört und bleiben deshalb wohlbehütet in verschlossenen Schränken. "Die Sammlung ist einzigartig in Europa", betonte Sammlungsleiter Wolf-Rüdiger Grosse bei seinem amüsanten Einführungsvortrag. Er überraschte die Zuhörer damit, dass nicht nur Hühner und Enten sich per ovalem Fruchtkörper fortpflanzen. Auch Quallen, Krebse und andere legen Eier. Manche von ihnen produzieren wunderschöne Gebilde, wie etwa das rosenartige Eiergelege der tropischen maritimen Nacktschnecke. Andere sind eine glitschige und giftige Angelegenheit wie die Laichschnüre der Erdkröten. Besonders angetan hatten es dem Forscher aber die Eier der Urzeitkrebse: "Die sind eine Sensation." Bei einer Frühjahrsexkursion an der Elster-Saale-Aue hatte Grosse kürzlich zusammen mit Studenten lebende Exemplare von Feenkrebsen und Schuppenschwänzen gefunden, die bereits seit 260 Millionen Jahren fortlaufend existieren. (die MZ berichtete). Die Überlebensstrategie der Urzeitkrebse ist es vermutlich, dass sich aus den 0,5 Millimeter großen Dauer-Eiern auch nach Jahren noch Krebse entwickeln konnten. Dicht umlagert waren nach dem Vortrag die Schalen mit den Urzeittierchen. Aber auch bei der Eierschau im Konferenzraum des Instituts war zeitweise kein Herankommen an die ovalen Objekte der Begierde. Hobbyfotograf Günter Struck musste sich einen Platz in der ersten Reihe erkämpfen. Der 62-Jährige war extra mit seiner Kamera angerückt, um die Bilder in die Fotocommunity "flickr.de" im Internet hochzuladen. Für Biologiestudentin Julia Köhler war die Schau auch eine einmalige Gelegenheit: "Im Studium habe ich bisher nur einzelne Sammlungs-Exemplare gesehen." Einen anderen Grund für den Besuch hatte Gudrun Fiss. "Ich habe vor genau 40 Jahren begonnen, hier zu studieren", berichtet die Biologielehrerin.
Politische Krise in Madagaskar
20 März 2009 EU betrachtet Machtwechsel in Madagaskar als "Putsch"- quelle : sonntagszeitung.chDie Europäische Union betrachtet den Machtwechsel in Madagaskar als "Putsch". "Wir werden uns vorsichtig verhalten und abwarten, wie sich die Lage entwickelt", sagte der tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg am Mittwochabend am Rande des EU-Gipfels. "Es hat einen Staatsstreich gegeben, das war keine demokratische Wahl", erklärte Schwarzenberg für die amtierende EU-Ratspräsidentschaft am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Der madagassische Oppositionsführer Andry Rajoelina hatte am Dienstag in Antananarivo die Macht übernommen und am Donnerstag beide Kammern des Parlaments für aufgelöst erklärt. Die EU legte sich vorerst nicht fest, ob sie die Entwicklungshilfeleistungen an Madagaskar einstellt. Schwarzenberg verwies jedoch auf das "Beispiel Mauretanien". Nachdem in dem westafrikanischen Land im August eine Militärjunta die Macht übernommen hatte, unterbrach Brüssel die Hilfsleistungen. Norwegen fror seine bilateralen Hilfen für Madagaskar bereits ein, obwohl Rajoelinas Machtübernahme vom Verfassungsgericht des Landes anerkannt wurde. Der 34-Jährige hatte sich mit dem inzwischen zurückgetretenen Staatschef Marc Ravalomanana einen wochenlangen Machtkampf um die Führung in dem Inselstaat vor der Südostküste Afrikas geliefert. sda
Afrikanische Union und Madagaskar Afrikanische Union schließt Madagaskar ausAU-Sicherheitsrat setzt Sechs-Monate-Frist, um Wahlen abzuhaltenAdis Abeba - Nach dem umstrittenen Machtwechsel in Madagaskar hat die Afrikanische Union (AU) die Mitgliedschaft des Landes ausgesetzt. Die Ernennung des Präsidenten durch die Streitkräfte sei als Putsch zu werten, erklärte die AU am Freitag in Adis Abeba. Der AU-Sicherheitsrat gebe Madagaskar sechs Monate Zeit, Wahlen abzuhalten, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Bruno Nongoma Zidouemba. Andernfalls werde über die Verhängung von Sanktionen beraten. Bereits am Donnerstag hatte die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) mitgeteilt, sie erkenne den neuen Staatschef von Madagaskar nicht an. Das Land müsse schnellstmöglich zur Demokratie zurückkehren. Präsident Marc Ravalomanana war am Dienstag nach einem wochenlangen erbitterten Machtkampf mit Oppositionsführer Andry Rajoelina zurückgetreten und hatte die Macht den Streitkräften übertragen. Diese erklärten Rajoelina zum neuen Staatsoberhaupt. (APA/AP).........Quelle derstandard.at
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