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Zeitungsauschnitt : Eislinger Zeitung : Kontakt: Bernd Letzel

Die Leser der Eislinger Zeitung kennen Bernd Letzel vor allem als engagierten Um­weltbeauftragten der Stadt Eislingen sowie Koordinator des Arbeitskreises Integration und der Saurierausstellung. Nur wenige wissen von der Hilfe die er zusammen mit seiner Frau in Madagaskar leistet.

Seit einigen Jahren bereits unterstützen Bernd Letzel und seine Frau das Centre Fi­havanana in Antananarivo.

Gegründet wurde die Einrichtung in der Hauptstadt Madagaskars im Jahre 1985 von der Congrégation des Soeurs de Bon Pasteur (Schwestern vom Guten Hirten), einer internationalen katholischen Ordensgemeinschaft die weltweit Einrichtungen, speziell für Frauen und Kinder, betreibt und unterstützt.
Der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten wurde 1997 von den Vereinten Nationen der Status einer NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) zuerkannt. Sie ist, auf Grund ihrer Kompetenz im Bereich der Frauenarbeit, Mitglied des Rates für Wirt­schaft und Soziales.
Die Schwestern engagieren sich dabei weltweit für Menschen, die von der Gesell­schaft nicht beachtet und an den Rand gedrängt oder ausgebeutet werden. Die Schwestern vom Guten Hirten haben ihren Deutschlandsitz in Würzburg, von wo unter anderem das Zentrum in Antananarivo durch Schwester Gratia betreut wird.

Wir sprachen mit Bernd Letzel über das Hilfsprojekt.

Herr Letzel, Sie unterstützen seit Jahren das Centre Fihavanana. Wem wird dort ge­holfen?
Bernd Letzel: Frauen und Mädchen, die von Gewalt, Mißachtung und sexueller Aus­beu­tung betroffen sind, Kindern, die in lebensunwürdigen Verhältnissen aufwachsen und unter Ver­nachlässigung, Mißhandlung oder Mißbrauch leiden. Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung, die auf fördernde Unter­stützung ange­wiesen sind, alten Menschen, die vereinsamt und pflegebedürftig sind und Men­schen, die nach Schicksalsschlägen und Erfahrungen von Ausgrenzung Hilfe suchen für eine neue Lebensgestaltung. Mehr lesen