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Habt Ihr auch Tipps für mich!

Madagaskar-Reiseführer

Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken

Der Madagaskar-Reiseführer von Reise Know How ist ab 22. September erhältlich. Ich habe ein Kontingent von zunächst 100 Exemplaren angefordert, die vom Sohn meiner Schwester in Deutschland zum Ladenpreis von 24,90 Euro (ohne Portoaufschlag) verschickt werden.

Bestellungen per Mail an promadagascar@yahoo.de

Dieses Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken ist in Kürze auch in der Bibliothek im Goethe-Zentrum  in Antananarivo erhältlich. Vorbestellungen sind per Mail möglich.

ReiseführerMadagaskar

24.90 EUR

   

42.90 CHF

   

25.60 EUR

   

Autor: Därr, Wolfgang; Heimer, Klaus
ISBN: 978-3-8317-1792-7
Seitenanzahl: 684
Auflage: 6., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
Erscheinungsjahr: 2009
Ausstattung: komplett in Farbe, mehr als 130 Fotos und Abbildungen, Kartenatlas, 37 detaillierte Karten und Stadtpläne, Sprachhilfe Madagassisch, ausführliches Register, Kartenverweise und Griffmarken, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 18 x 12

Informationen zur Lieferbarkeit:
  erscheint am 22. September
Madagaskar, vor gut zwei Jahrzehnten noch ein preisgünstiger Geheimtipp für Globetrotter, hat sich gewandelt.
Rucksacktouristen sind in der Minderheit, bis zum Putsch 2009 kamen alle Arten von Reisenden, und die Infrastruktur konnte mit dem Boom kaum Schritt halten. Nach der politischen Krise erholt sich die viertgrößte Insel der Welt langsam wieder, doch in dem bitterarmen Land leidet die Mehrheit der Bevölkerung weiterhin große Not.
Ein individueller Aufenthalt mit Besuch der Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten will auch heute noch gut geplant sein. Dieser Reiseführer von REISE KNOW-HOW liefert die notwendigen reisepraktischen Tipps, gibt fundierte Einblicke in die Lebenssituation auf Madagaskar, die bedrohte Fauna und Flora, in Natur und Umwelt, Politik, Wirtschaft und Zukunftsentwicklungen.
Der seit 1984 mit seiner persönlichen Trauminsel Madagaskar verbundene Fotograf, Journalist und Reiseleiter Klaus Heimer hat das bewährte Reisehandbuch über seine zweite Heimat von Wolfgang Därr übernommen, ergänzt, aktualisiert und erweitert, wobei er nicht nur die Schönheiten der Gewürzinsel präsentiert, sondern auch hinter die Kulissen schaut. Mit 37 detaillierten Karten und Stadtplänen sowie einem kleinen Sprachführer Madagassisch.

 ARCHIV

Fernsehsendung über Madagaskar- Termine Juli 2008.

ARTE, Dienstag 15. Juli 2008, 20:15 - 21:00 Uhr
Dienstag, 22. Juli 2008, 12:00 - 12:45 Uhr

Die neuen Paradiese: "Madagaskar - Eine Insel mit vielen Gesichtern"

am 03. April 2008 bei MDR

Inselgeister - Ein Film von Hiltrud Jäschke-

Quelle :.mdr.de

Fingertiere, Chamäleons und Bambuslemuren auf Madagaskar

Ein Film von Hiltrud Jäschke

Wer als Tourist Madagaskar besucht, um die besondere Natur der Insel 480 Kilometer vor der ostafrikanischen Küste zu erleben, kommt am Zoo von Antananarivo oder Tana, wie die Einheimischen sagen, nicht vorbei. Nur hier kann er noch Tiere erleben, die die exotische Fauna dieses Eilands ausmachen. Die meisten gehören endemischen Arten an, das heißt, sie sind nur auf Madagaskar zu Hause und nirgendwo anders auf der Welt. Auf dem "Minikontinent" konnten sie sich eigenständig entwickeln, nachdem die "Insel des Lichts und der Farben" im Indischen Ozean vor etwa 65 Millionen Jahren endgültig vom afrikanischen Kontinent abgedriftet war. Viele dieser Arten stehen kurz vor dem Aussterben. Der Zoo versucht, gemeinsam mit Naturschutzorganisationen, wissenschaftlichen Instituten und Tiergärten vieler Länder, sie davor zu bewahren. Mit seinen geringen finanziellen Möglichkeiten ist er bemüht, die weitläufige, 50 Hektar große Anlage zu einer umfassenden und sehr anschaulichen Präsentation der heimischen Fauna und Flora umzugestalten.

 

Fingertiere - eine Halbaffenart

Fingertiere klopfen alles ab, wenn sie auf Fressbares aus sind: Der ungewöhnlich lange, knochige Mittelfinger trommelt, die riesigen fledermausartigen Ohren fangen jedes Geräusch auf. Vielleicht verrät sich eine Raupe im Inneren des Baumes ... Die Fingertiere im Zoo von Antananarivo schließen in solche Prüfung das gesamte Gehege mit ein. Wegen der drastischen Veränderungen ihres Lebensraumes waren die Halbaffen Mitte der sechziger Jahre so selten geworden, dass die Letzten ihrer Art nur mit Hilfe vieler guter Geister überleben konnten. Die seltsamen Geschöpfe mit den großen runden Augen geistern nachts durch den Wald. Wer ihnen dort begegnet, hat noch im selben Jahr Unglück, vielleicht sogar den Tod zu befürchten. Das meinen viele Madagassen. Sie gehen den harmlosen Fingertieren aus dem Weg.

 

Madagaskar-Seeadler - die Individualisten

Seeadlerrufe bestimmten einst die Akustik an Seen, Flüssen und Küstengewässern Madagaskars. Seit 1975 sind sie nur selten zu hören. Das Überleben der Madagaskar-Seeadler hängt an einem seidenen Faden. Es gibt heute nur noch sehr wenige dieser größten Adler der Insel. Selbst 60 bis 100 Tiere würden nicht ausreichen, die Art zu erhalten, meinen manche Fachleute. Zwei Weibchen kamen verletzt als Jungtiere in den Zoo. Hier wurden sie aufgepäppelt. Aber für die Wildnis, wo sie bei der Jagd oft viele Kilometer weit fliegen müssen, sind sie nicht mehr fit genug. Täglich ist ein Tierpfleger mit dem Bambusfloß auf einem der drei Seen des Zoos unterwegs. Etwa ein Pfund Fisch fängt er jedes Mal für die beiden Vögel. Madagaskar-Seeadler sind Individualisten. Nur wenn sie einen Partner gefunden haben und mit ihm ihre Kinder aufziehen, dulden sie Artgenossen. Den beiden Weibchen gelang es, sich aufeinander einzustellen. Demnächst soll ein Männchen seine Chancen bei ihnen testen können, das ebenfalls verletzt in den Zoo gebracht worden ist. Dann wäre Nachwuchs nicht ausgeschlossen.

 

Schillernde Chamäleons und Nahrungsspezialisten

Möglichst "unsichtbar" sein, aber immer alles im Blick behalten. Mit unabhängig voneinander beweglichen Kugelaugen beobachten Chamäleons, was vorgeht. Dabei verschmelzen im Gehirn die Bilder nicht zu einem Ganzen. Das Chamäleon wertet sie - ohne Chaos im Kopf - getrennt aus. Nur bei der Jagd konzentrieren sich beide Linsen auf dasselbe Objekt. Der todbringende Zungenkuss verlangt genaues Abschätzen der Entfernung. Die Schleuderzunge ist bei den meisten Arten länger als ihr Besitzer. Klebriger Speichel an der verdickten Zungenspitze hilft, die Beute festzuhalten. Töne geben diese Reptilien selten von sich. Chamäleons lassen Farben sprechen. Und sie wechseln sie in unglaublichem Tempo: zur Tarnung, als Drohgebärde, beim Schlafen, zum Wärmetanken oder um ihren Gemüts- und Gesundheitszustand zu signalisieren.

Das Wunder der optischen Metamorphose ist erklärbar: Nervenreize wirken auf Farbzellen, die sich zusammenziehen oder ausdehnen. Die Farbskala der Weibchen ist häufig kleiner als die der männlichen Chamäleons. Chamäleons gelten auf Madagaskar nicht gerade als Boten des Glücks. Schon ihr Anblick soll Frauen gefährden. Er verheißt eine schwere Geburt oder, dass Heiratskandidaten ausbleiben werden. Ein sonderbarer Aberglaube in einem Land, in dem zwei Drittel aller Chamäleonarten zu Hause sind...............mehr lesen

(Erstsendung: 16.03.2000, im Ersten)

Zoo von Antananarivo auf Madagaskar