Solovelo Régis, der bekannte Kidnappeur ist gestorben
Quelle :(fr) http://www.lexpressmada.com/index.php?p=display&id=34014
Ambohidratrimo: Kündigung führt zum Streik, 3 Verletzte
Quelle: http://www.lexpressmada.com/display.php?p=display&id=34015
Aktuelle Hinweise
Bewaffnete Überfälle haben deutlich zugenommen
Auswärtiges Amt
www.auswaertiges-amt.de
Reise- und Sicherheitshinweise
1. Madagaskar:
Stand 13.01.2010
(Unverändert gültig seit: 13.01.2010)
2. Aktuelle Hinweise
Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die in gewalttätige Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.In letzter Zeit ist ein deutlicher Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen. Taschendiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - sind nicht auszuschließen. Betroffen ist auch hier die Hauptstadt Antananarivo und insbesondere das Stadtzentrum um Analekely und die Avenue de l'Indépendance. Deutschen Staatsangehörigen, die sich länger in Madagaskar aufhalten, wird empfohlen, der Botschaft ihre Kontaktdaten zu übermitteln.Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Kriminalität
Spanier direkt nach der Ankunft in Madagaskar ermordet
Von Klaus Heimer
Antananarivo – Ein 43-jähriger spanischer Staatsbürger, der in der Nacht zum Mittwoch von Bangkok kommend in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo gelandet war, wurde von Passanten am nächsten Morgen gegen 7.30 Uhr Ortszeit erschossen nahe der Landebahn des internationalen Flughafens Ivato aufgefunden.
Laut der Tageszeitungen “L’Express” und „Les Nouvelles“ vom Donnerstag wurden in dem blutüberströmten Leichnam des Südeuropäers, dessen Beruf mit “Künstler” angegeben wird, zwei Kugeln sichergestellt. Letztmals gesehen wurde der Ermordete, als er versuchte, ein Fahrzeug für den Transfer zu einem vorgebuchten Hotel im Zentrum der 15 Kilometer entfernten Innenstadt anzuheuern.
Nicht ausgeschlossen wird, so ein Vertreter der Ordnungskräfte gegenüber “L’Express”, dass der im spanischen Logroao geborene Mann mit dem Namen Arratia German in das Fahrzeug seiner Mörder eingestiegen ist, die ihn dann nur wenige Kilometer entfernt erschossen und ausraubten. Lediglich sein Ausweis mit Visum, sieben Ein-Dollar-Banknoten, Schuhe, Hose und T-Shirt des Opfers seien zurückgelassen worden.
Im Bereich des Flughafens und damit im Blickfeld der dort tätigen Polizei und Militärkräfte gibt es insbesondere seit dem Politchaos nach einem Putsch im März 2009 vermehrt “Schlepper” ohne Taxi-Lizenz, die versuchen, Kundschaft gegen Dumpingpreise zu einer Fahrt in die Stadt zu überreden oder „schwarz“ Geld zu tauchen. Es ist nicht das erste Mal, dass solch eine Tour dann ins Auge ging und teuer für den Fahrgast wurde.
Das Auswärtige Amt hat gerade in dieser Woche mit Blick auf die vermehrten Übergriffe auf Ausländer seine Reisewarnungen zu Madagaskar aktualisiert und verschärft.